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Wohngebäudeversicherung

Außer der Haftpflicht gibt es kaum eine Versicherung, die von so elementarer Bedeutung ist wie die Wohngebäudeversicherung. Das eigene Haus ist für die meisten Menschen die mit Abstand größte Investition ihres Lebens; schwere Schäden zum Beispiel durch Brand, Sturm oder Überschwemmung würden daher für fast alle Hausbesitzer den finanziellen Ruin bedeuten.

Welche Schäden deckt die Wohngebäudeversicherung eigentlich ab? Zum einen natürlich die Schäden am Haus selbst sowie die Schäden an allen fest mit dem Haus verbundenen Teile wie zum Beispiel die Einbauküche. Darüber hinaus auch Schäden an Carport, Garage, Geräteschuppen, Gartenhaus; also die Schäden an allen Gebäuden und Anbauten, die im Versicherungsvertrag genannt sind. Normalerweise ist auch Zubehör wie zum Beispiel Brennholz, Alarmanlage und Rundfunkantenne versichert. Mit der Versicherung aushandeln muss man gewöhnlich den Schutz von Garten und Swimmingpool Pool. Prinzipiell gibt es kaum einen Gegenstand, der zur Wohnanlage gehört, den man nicht versichern kann. Wer kunstbeflissen ist, kann sich zum Beispiel eine Statue in den Garten stellen und anschließend mit seiner Versicherung eine Prämie aushandeln.

Wichtig ist, dass die Wohngebäudeversicherung immer den tatsächlichen Wert der Immobilie abdeckt. Eine Unterversicherung kann schlimme Folgen haben. Beispiel: Ein Haus hat einen Wert von 400.000 Euro. Versichert ist es aber nur für 300.000 Euro, also nur für drei Viertel des tatsächlichen Werts. Angenommen, bei einem Sturm entsteht ein Schaden von 200.000 Euro. Wer nun glaubt, die Versicherung würde den ganzen Schaden ersetzen, der irrt gewaltig. Da das Haus nur für drei Viertel seines tatsächlichen Werts versichert war, übernimmt die Versicherung auch nur drei Viertel des entstandenen Schadens, also 150.000 Euro. Für den Hausbesitzer ein böses Erwachen.

Übrigens besteht auch die Möglichkeit, das Haus nicht auf Grundlage seines Werts, sondern nach seiner Größe zu versichern. Das Haus wird in eine Typenklasse eingestuft, die Prämie bemisst sich nach der Quadratmeterzahl. Ob diese oder die Normalvariante günstiger ist, klärt man am besten mit einem Repräsentanten seiner Versicherung.

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